Wohnzimmer

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Wohnzimmer für jeden Geschmack

Erinnern Sie sich an die guten Stuben Ihrer Kindheit? Wohnzimmereinrichtung anno dazumal bestand gewöhnlich aus einem Sofamöbel, eventuell kombiniert mit einem Wohnzimmersessel im selben Design, einem Wohnzimmertisch, einer Schrankwand, einem Beistelltisch, einem Wohnzimmerhocker und Gardinen. Wohin man auch schaute, Wohnzimmer wirkten standardisiert. Dies mochte daran liegen, dass Wohnzimmer vorwiegend Repräsentationspflichten wahrnahmen. Sie hatten beeindruckend und sauber zu sein, wenn der Chef zum Beförderungsgespräch oder die Familie zu Weihnachten anrückte. Wohnzimmertische waren häufig hochbeinige, ausziehbare Ungetüme.

Schließlich sollte im Wohnzimmer im Besuchsfall getafelt werden. Gleichzeitig sollte der Tisch im Alltag nicht zu viel Fläche einnehmen und sich der Sofagarnitur im Wohnzimmer anpassen.

Dies ist heute anders. Wohnzimmer haben sich entwickelt. An Stelle der Tischungetüme, die Großmutters gute Stube beherrschten, hielt der Sofatisch seinen Einzug. Kleinflächiger und niedriger als der bis dahin vorherrschende Tisch-Typ, lud er zu entspanntem Zurücklehnen ein. Seine Oberfläche konnte aus Marmor, Kachel, Holz, Holzimitat oder Glas, rund, oval, rechteckig, quadratisch oder sechseckig sein.

Zusätzlich bot eine niedrige, unter der Tischoberfläche gelegene Ebene Lagerfläche für Zeitschriften und andere Kleinartikel. Dann gewannen Phonomöbel im Wohnzimmer an Bedeutung. Versteckte man noch in den 70er Jahren den Fernseher im Wohnzimmerschrank hinter Roll- und Klapptüren, so durfte sich dieser jetzt auf einem eigens für ihn angeschafften Rollmöbel präsentieren, nebst dem neuesten Modell eines Viedeorekorders. Die Sitzmöbel richteten sich auf den Fernsehschirm aus. Auch für musikalische Beschallung im Wohnzimmer derselben Epoche war gesorgt. Ins Wohnzimmerregal integrierte, extra auf Musikanlagen zugeschnittene Abteile wurden immer beliebter. Später nahmen Multimedia Möbel die wachsende Anzahl an Musikgeräten auf.

Das Wohnzimmer entwickelte sich zunehmend zum Ort der Entspannung. Bildschirme und Lautsprecher wurden dabei immer wichtiger. Doch nicht nur das. Wohnzimmer wurden auch immer individueller. Blicken wir auf die Möglichkeiten, die die neuen Möbel eröffneten: Fernseher und Musikanlagen wurden sichtbar und mobil, Tische ermöglichten aufgrund ihrer reduzierten Höhe und Fläche das Spiel mit neuen Kombinationen. Das ewig gleich angeordnete Wohnzimmer war dabei, Teil der Geschichte zu werden. Aber nicht nur. Auch umgekehrt funktioniert die Chose.

Heutige Wohnzimmer enthalten gelegentlich sogar Kamine. Diese sind im Grunde genommen primitive Einrichtungen zur Wärmeerzeugung, so primitiv, zeitraubend und uneffektiv, dass Menschen, die keine andere Alternative zum Wärmen Ihrer Wohnräume besaßen, diese freudig abschafften, als die Zentralheizung erfunden wurde. Doch der Mensch ist ein nostalgisches Wesen, und so fiel ihm ein, diese Relikte aus den Zeiten des Brennholzes wieder in ihre Wohnzimmer zu holen. Damit sie dort nicht uneffektiv vor sich hin räucherten, wurden sie verbessert, mit Glastüren und Ventiliersystemen ausgestattet. Selbst wenn ein Kamin nicht zum Heizen genutzt wird, ist er ein dekoratives Element und komplettiert viele unterschiedliche Einrichtungsstile.
Was, glauben Sie, war zuerst da, die Henne oder das Ei? Was hat dazu geführt, dass Wohnzimmer heute nicht nur Mittelpunkt des Familienlebens sind, sondern auch individuell zugeschnittene Freizeitinseln und Ausdruck von persönlichem Geschmack? War es ein veränderter Lebensstil, der mit dem Siegeszug der Elektronik in den Haushalten etwa in den 70er Jahren eingeleitet wurde? Oder haben die neuen Designs, Farben, Formen und Strukturen der Kreativität und dem individuellen Ausdruck Tür und Tor geöffnet?

Wohnzimmer müssen nicht mehr möglichst vielen Menschen gefallen, sondern zunächst und vor allem den Menschen, die in ihnen entspannen, Kaffeebesuch empfangen, fernsehen, Musik hören, mit dem Hund spielen und lesen.
Wer heute ein fremdes Wohnzimmer betritt, weiß nicht, was ihn dort erwartet. Exclusive Sofas oder ein ausziehbares Bettsofa? Ein filigranes Wohnzimmerboard oder eine wuchtige Wohnzimmerkommode? Arabische Sitzhocker hinter einem Paravent oder ein Megasofa vor einem Heimkino.

Tatsache ist, heute können Sie für Ihr Wohnzimmer jede Art von Einrichtung oder Wohnaccessoires kaufen. Wohnzimmersitzmöbel bieten Händler in den unterschiedlichsten Formen, Farben, Designs und Bezügen an. Sie möchten Ihr Wohnzimmer mit einem Winkelsofa beglücken? Sie würden gern in einem Megasessel den Feierabend genießen? Oder ziehen Sie eine kuschelige Couch mit Lederbezug in Altrosa vor? Kein Problem. All dies können Sie für Ihr Wohnzimmer in Markengeschäften, Discountern, Outlets, nach Maß und per Internet kaufen. Als Stilrichtungen für Ihr Wohnzimmer bieten sich, um nur einige Beispiele zu nennen, Kolonialstil, Art Deko, rustikal, minimalistisch, orientalisch und Landhausstil an. Nicht imnmer ist der Einrichtungsstil eindeutig, und er muss auch nicht durchgehend eingehalten werden. Einige Stilrichtungen können geschmackvoll miteinander kombiniert werden. Sie sind unsicher, welcher Stil zu Ihnen und Ihrem Wohnzimmer passt und was sie kombinieren können? Dann wenden Sie sich an einen Innendekorateur. Oder an eine Person, die Sie als stilsicher und geschmackvoll kennen.

Es kommt nämlich nicht unbedingt darauf an, was "man" gerade fürs Wohnzimmer kauft, es sei denn, Sie legen Wert darauf, in Sachen Einrichtung immer auf dem neuesten Stand zu sein. Primär sollten Sie jedoch dafür sorgen, dass in Ihrem Wohnzimmer Farben und Formen harmonieren. Vor allem die Farben sollten Ihrer Persönlichkeit entsprechen. Sie selbst und Ihre Familie sollen sich in Ihrem Wohnzimmer aufgehoben fühlen. Machen Sie sich nicht nur Ihren Geschmack, sondern auch Ihre Bedürfnisse bewusst. Wenn Sie beispielsweise liebend gern in ein weiches Sofa sinken, so kaufen Sie kein Futonsofa, sondern knautschige Sitzkissen und bequeme Sessel, auch wenn der Rest der Welt auf dem Japantrip ist. Sie stellen gern Ihre Möbel um? Dann vermeiden Sie Sperriges, also Schrankwände und voluminöse Sitzmöbel, und wählen Sie kleine Teile und individuelle Sitzmöbel für Ihr Wohnzimmer. Sie halten einen Hund? Dann ist Ihnen wahrscheinlich ein Laminatfußboden im Wohnzimmer lieber als ein Langflorteppich.

Wohnzimmer sollen entspannend, inspirierend, ästhetisch, pflegeleicht und ansprechend sein. Nicht unbedingt all dies gleichzeitig. Vor allem aber soll Ihr Wohnzimmer Ihr persönlicher Wohnraum sein, der Mittelpunkt Ihrer Wohnfläche. Mit der beeindruckenden Vielfalt an Möbeln und Accessoires, die Sie huete für Ihr Wohnzimmer kaufen können, braucht ein Traum-Wohnzimmer kein Wunschtraum zu bleiben.